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Wie kann man selber dazu beitragen, dass Hunde in der
Öffentlichkeit auf Wohlwollen stoßen?
Als Hundehalter hat jeder von uns auch eine Verantwortung dafür, dass
sein(e) Hund(e) in der Öffentlichkeit so oft wie möglich positiv, aber
möglichst nicht negativ auffallen. Dies ist in Zeiten der
Hundeverordnungen besonders wichtig.
Folgende 5 Regeln sind nicht schwer einzuhalten, sollten eigentlich eine
Selbstverständlichkeit sein, und sorgen dafür, dass Hunde bei
Nicht-Hundehaltern keine Angst und auch keinen Hass hervorrufen.
1. Innerhalb von Ortschaften und auf Straßen mit Kraftfahrzeugverkehr
ist der Hund anzuleinen.
2. Auf Feld- und Waldwegen sollte man den Hund nur dann ableinen, sofern
der Hund das Kommando "zu mir" sicher befolgt.
3. Wenn Fußgänger, Jogger, Radfahrer, Reiter, usw. sich nähern, ist der
Hund auf jeden Fall heran zurufen und anzuleinen bzw. / oder "Bei Fuß"
zu nehmen.
4. Bei Begegnungen mit fremden Hunden sollte man sich mit dem anderen
Hundehalter verständigen, ob man die Hunde laufen lässt oder nicht.
Kommt einem ein angeleinter Hund entgegen ist in jedem Fall der eigene
Hund heran zurufen und anzuleinen. Auch wenn er ja "nichts macht".
5. Der Hund sollte sich nur an geeigneten Stellen lösen. Geeignet sind
Gebüsche und Randstreifen neben Feld- und Waldwegen. Auf gemähten und
gepflegten Grünanlagen, in und vor einem Vorgarten, auf Gehwegen,
Radwegen, öffentlichen Plätzen und Straßen wird der Kot einfach in einem
mitgeführten Plastikbeutel verpackt und im nächsten Abfalleimer
entsorgt.
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Zur Erklärung:
1. In Ortschaften und im Straßenverkehr ist die Gefahr, dass der Hund
sich und andere gefährdet einfach zu groß, also zum Schutz von Mensch
und Hund die Leine.
2. Beim Freilauf, der für die artgerechte Haltung unerlässlich ist,
zeigt sich, dass Erziehung nicht Freiheit nimmt, sondern, im Gegenteil,
dem Hund erst die Freiheit ermöglicht. Es ist verantwortungslos, einen
Hund, der sich nicht abrufen lässt, von der Leine zu lassen. Er
gefährdet Menschen und Tiere und natürlich auch sich selbst. Jeder
Hundehalter muss seinen Hund einschätzen können und so entscheiden, wo
er ihn ableinen kann und wie weit sich der Hund entfernen darf, um noch
sicher abrufbar zu sein. Zu Bedenken ist dabei immer, wie der Hund auf
Reize wie Jogger, Reiter, Radfahrer, Katzen, Wild, fremde Hunde usw.
reagiert. Beispielsweise kann ich nicht einen Hund, der Wild hetzt, im
Wald (evt. auch noch in der Dämmerung) laufen lassen.
3. Natürlich haben wir, als Hundehalter, das Recht die öffentlichen Wege
für uns und unseren Hund zu nutzen, aber auch andere Menschen haben das
Recht sich hier zu bewegen, ohne von einem fremden Hund belästigt zu
werden. Ihr Hund belästigt den Jogger, Radfahrer, ... nicht? Sie wissen
das! Aber woher soll der Fremde das wissen, der vielleicht auch noch
Angst vor Hunden hat? Der Zuruf "Der tut nichts, der will nur spielen."
ist jedenfalls für einen ängstlichen Menschen ein schlechter Trost, wenn
da ein Hund geradewegs auf ihn zugelaufen kommt. Streit mit
verängstigten oder wütenden Mitmenschen ist durch das kurzzeitige
Anleinen jedenfalls zu vermeiden und mehr noch: Ganz nebenbei ist das
Zurückrufen auch eine gute Gehorsamsübung und Ihr Hund wird gerne
zurückkommen, wenn er mit einem dicken Lob und manchmal mit einem Leckerchen belohnt wird.
4. Ist bei einer Hundebegegnung der andere Hundehalter nicht bereit
seinen Hund loszulassen, passiert man diesen und kann anschließend
seinen Hund wieder frei laufen lassen. In jedem Fall sollte man
verhindern, dass der eigene Hund zu einem angeleinten Hund hinläuft. Es
hat ja durchaus einen Grund, dass der andere an der Leine ist. Er ist
vielleicht nicht mit Artgenossen verträglich, vielleicht hat der
Besitzer auch Angst, seinem Hund passiert etwas oder er hat andere
Gründe. Egal, der andere Hundehalter hat das Recht, selbst zu
entscheiden, welchen Kontakt er wünscht und welchen nicht. Man kann
nicht jeden bekehren und sollte es auch nicht ständig versuchen. Sitzt
ihr Hund erst einmal angeleint brav neben ihnen, können Sie ja immer
noch ein Gespräch beginnen.
5. Es ist wirklich absolut unnötig, Nicht-Hundehalter zu Hundefeinden zu
machen, indem man seinen Hund auf oder vor deren Grundstück sch...
lässt. Übrigens, finden Sie selbst es schön, in einen Hundehaufen zu
treten oder auf dem Gehweg im Slalom laufen zu müssen um dies zu
vermeiden?
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